Webdesign für Gastronomie und Gastgeber: Schick reicht nicht

Webdesign für Gastronomie und Gastgeber ist vermutlich eines der Gebiete, auf denen es für uns gar nicht so leicht ist, euch zu beeindrucken.

Viele von euch haben schließlich längst etwas Eigenes auf die Beine gestellt. Restaurant, Café, kleine Pension, Gästezimmer oder irgendein Laden, in dem tatsächlich Menschen zur Tür hereinkommen und Geld ausgeben. Ihr habt Öffnungszeiten, Preise, Stammgäste und meistens schon irgendeinen Auftritt im Internet.

Mit anderen Worten: Ihr habt einen Betrieb. Wir haben einen Laptop. Das relativiert die Machtverhältnisse angenehm.

Trotzdem entstehen ständig neue Ideen. Menschen eröffnen ein kleines Lokal, vermieten erstmals ein Gästezimmer oder stellen irgendwann fest, dass die Website zwar noch existiert, aber ungefähr so einladend wirkt wie eine geschlossene Küchentür.

Dann können wir uns das gemeinsam ansehen.

Webdesign für Gastronomie und Gastgeber muss vor allem funktionieren

Eine gastronomische Website muss für mich keine digitale Kathedrale sein.

Wer ein Restaurant sucht, möchte normalerweise ziemlich schnell wissen: Was gibt es? Wann habt ihr geöffnet? Wo seid ihr? Wie kann ich reservieren oder euch erreichen?

Bei einem Gästezimmer kommen andere Fragen dazu: Wie sieht es dort aus? Was kostet es? Was ist vorhanden? Wie funktioniert die Anfrage oder Buchung?

Wenn man diese Informationen erst nach sieben Animationen und einer philosophischen Abhandlung über die Herkunft des Brotkorbs findet, ist vielleicht irgendwo etwas schiefgelaufen.

Eine neue Seite können wir beispielsweise auf Grundlage einer überschaubaren WordPress-Website aufbauen. So groß wie nötig. Nicht so groß wie technisch möglich.

Webdesign für Gastronomie und Gastgeber

Speisekarte, Zimmer und Bilder dürfen vernünftig aussehen

Gerade bei Gastronomie und Gastgewerbe spielen Bilder eine größere Rolle als bei manch anderem Betrieb. Ein Gästezimmer sollte auf dem Foto nicht aussehen wie ein Verhörraum. Und wenn das Essen tatsächlich gut aussieht, darf man das ruhig erkennen.

Vorhandene Aufnahmen schauen wir uns zuerst an. Wenn brauchbare Bilder da sind, benutzen wir sie. Wenn etwas fehlt, können wir bei Bedarf auch bei der Fotografie für die Website unterstützen.

Dasselbe gilt für Speisekarten, Angebotsseiten oder Informationen zu Zimmern. Sie sollten lesbar, aktuell und insbesondere auf dem Smartphone vernünftig erreichbar sein.

Der Gast steht möglicherweise bereits irgendwo auf der Straße und möchte wissen, ob ihr heute geöffnet habt. Der interessiert sich in diesem Moment eher wenig dafür, wie beeindruckend euer Startseiten-Slider programmiert wurde.

Gefunden werden wäre ebenfalls nicht völlig verkehrt

Bei einem lokalen Restaurant, Café oder Gästeangebot spielt natürlich auch die Auffindbarkeit eine Rolle. Wir können deshalb gemeinsam auf die lokale Sichtbarkeit und die SEO-Grundlagen schauen.

Für geeignete Betriebe kann außerdem ein ordentlich gepflegtes Google-Unternehmensprofil sinnvoll sein. Öffnungszeiten, Adresse, Fotos und andere wichtige Informationen sollten schließlich dort stimmen, wo Menschen danach suchen.

Wir versprechen euch deshalb trotzdem nicht, dass morgen sämtliche Tische belegt und alle Zimmer ausgebucht sind.

Wir bauen Websites. Keine Wunder.

Für neue Ideen sind wir gern zu haben

Vielleicht planst du gerade dein erstes kleines Lokal. Vielleicht möchtest du ein Gästezimmer vermieten. Vielleicht steht der Betrieb längst und braucht nur endlich einen Internetauftritt, der nicht mehr aussieht, als hätte ihn jemand während der letzten Fußball-WM mit FrontPage gebaut.

Dann können wir gemeinsam überlegen, was wirklich gebraucht wird.

Website, Speisekarte, Bilder, lokale Auffindbarkeit, vielleicht ein bisschen Gestaltung drumherum. Nicht zwangsläufig alles. Und schon gar nicht alles gleichzeitig.

Ein guter gastronomischer Betrieb entsteht schließlich nicht durch seine Website.

Aber die Website sollte wenigstens nicht der Teil sein, für den man sich entschuldigen muss.

Geschrieben von Max Wolff