STN//WR alias Bruch – Einer muss den Überblick behalten

STN//WR alias Bruch

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Ich bin STN//WR, hier von meinen Mitstreitern auch Bruch genannt. Das ist einfach mein Spitzname. Wundert euch also nicht, wenn der hier und da mal auftaucht – damit bin ebenfalls ich gemeint.

Bevor ich jetzt aber groß etwas über mich erzähle, möchte ich lieber erst einmal ein paar Worte über meine Mitstreiter verlieren. Die machen das Ganze hier schließlich genauso aus wie ich.

Max Wolff

Max habe ich sehr ins Herz geschlossen. Er kann manchmal richtig garstig sein. Er ist halt ein Menschenfeind – daran lässt sich vermutlich nicht mehr viel ändern.

Aber manchmal ist es auch ganz gut, wenn Max etwas zu meckern hat. Denn dann merken wir ziemlich schnell, wo wir Fehler machen. Er stößt uns mit seiner ganz eigenen Art einfach mit dem Kopf darauf. Das kann unangenehm sein, aber meistens lohnt es sich, ihm trotzdem zuzuhören.

Und bei aller Garstigkeit besitzt Max auf seine Weise sogar etwas ziemlich Liebevolles. Er würde das vermutlich entschieden bestreiten. Wir schätzen ihn jedenfalls sehr dafür.

Bürner

Bürner kenne ich schon lange. Sehr lange sogar.

Man könnte auf den ersten Blick denken, er wäre bei uns einfach nur der Mann fürs Grobe. Das ist er aber nicht. Natürlich: Wenn es hart auf hart kommt oder wirklich einmal angepackt werden muss, dann ist Bürner genau der richtige Mann.

Aber ihn darauf zu reduzieren, würde ihm nicht gerecht werden. Wir sind froh, dass er dabei ist. Und ich persönlich weiß ziemlich genau, warum.

Nico Rabe

Was soll ich zu Nico sagen? Nico ist spektakulär.

Der Typ schafft es manchmal, aus Dingen noch etwas herauszuholen, die andere längst abgeschrieben hätten. Wenn es Probleme gibt oder irgendetwas nicht funktioniert, wird er unglaublich erfinderisch. Er schaut, was da ist, was man daraus machen kann und wie sich vorhandene Ressourcen sinnvoll nutzen lassen.

Manchmal habe ich das Gefühl, Nico verwandelt Dinge in Gold. Nicht wortwörtlich natürlich – sonst müssten wir diese Website wahrscheinlich nicht mehr betreiben.

Das ist längst nicht alles, was ihn ausmacht. Aber diese ganz eigene Art, Probleme zu betrachten und mit wenig ziemlich viel anzufangen, ist einer der Gründe, warum wir ihn hier unbedingt brauchen.

Konrad Falk

Dann wäre da noch Falke.

Falke ist ein ziemlich verrückter Prepper. Wenn irgendetwas gebraucht wird, weiß er entweder, wo man es auftreiben kann, oder er findet einen Weg, es irgendwie zu ersetzen. Er kann improvisieren, denkt voraus und hat meistens schon einen Notfallplan, bevor der Rest von uns überhaupt bemerkt hat, dass wir vielleicht einen brauchen könnten.

Manchmal ist er dabei auch anstrengend. Falke kann sich in Sorgen, Risiken und mögliche Katastrophen ziemlich hineinsteigern. Dann muss ihn gelegentlich jemand wieder ein bisschen erden.

Aber wenn wirklich etwas schiefgeht, ist es ziemlich beruhigend, jemanden dabeizuhaben, der sich schon vorher gefragt hat, was wir dann eigentlich machen.

Falke ist ein wertvoller Mann.

Stefan von Draußen

STN//WR alias BruchUnd dann ist da noch Stefan von Draußen. Er ist als Letzter zu unserer Runde gestoßen und hat eine ganz andere Dynamik mitgebracht.

Damit meine ich nicht, dass er hier plötzlich überall Bewegung hineinbringt. Eigentlich macht er fast das Gegenteil: Er erdet uns.

Stefan schafft es immer wieder, Dinge bewusst zu machen, die im ganzen Diskutieren, Planen und Problemlösen schnell verloren gehen. Er bringt Ruhe hinein, hilft dabei, einen Schritt zurückzugehen und Probleme auch einmal mit Gelassenheit zu betrachten.

Manchmal braucht man eben nicht sofort den nächsten Plan, die nächste technische Lösung oder noch ein weiteres Katastrophenszenario. Manchmal muss man erst einmal ruhig werden und schauen, was eigentlich wirklich los ist.

Genau deshalb ist Stefan für unsere Runde verdammt wichtig.

Und was mache ich hier eigentlich?

Zum Schluss vielleicht doch noch ein paar Worte zu mir. Wobei meine Mitstreiter da vermutlich noch Dinge ergänzen könnten, auf die ich selbst gar nicht kommen würde.

Ich lenke und steuere das Ganze hier ein Stück weit. Das bedeutet aber nicht, dass ich der Chef bin – auch wenn manche das manchmal offenbar denken.

Meine Aufgabe ist eher, den Überblick zu behalten. Wir sind sechs ziemlich eigenwillige Charaktere und jeder von uns bringt seine eigenen Qualitäten, Gedanken und Sichtweisen mit.

Ich versuche darauf zu achten, dass genau diese unterschiedlichen Fähigkeiten auch genutzt werden. Jeder soll sich hier einbringen können. Jeder soll seine Gedanken ins Spiel bringen dürfen. Und wenn fünf Leute gleichzeitig in unterschiedliche Richtungen laufen wollen, schaue ich eben, ob es irgendwo eine Richtung gibt, mit der wir tatsächlich weiterkommen.

Ich schöpfe die Ressourcen des Teams aus – wobei das vermutlich technischer klingt, als ich es meine. Im Grunde versuche ich einfach herauszufinden, wer bei welchem Problem gerade der Richtige ist.

Max sieht die Schwachstellen. Bürner weiß, wann Theorie nicht mehr reicht. Rabe macht aus dem Vorhandenen etwas Neues. Falke denkt an das, was schiefgehen könnte. Stefan sorgt dafür, dass wir bei all dem nicht vergessen, auch einmal ruhig zu bleiben.

Und ich?

Ich versuche, das alles zusammenzuhalten.

Mehr Chef braucht es eigentlich nicht.

Geschrieben von STN//WR